Kalender 2012

So, jahrelang drüber nachgedacht, aber nie umgesetzt. Jetzt ist er da. Der Bambi Kalender. Für 2012. Ab heute vorbestellbar und zwar nur hier. Warum? Weil wir die ersten 100 signierten Kopien nicht an zufällig über den Kalender stolpernde amazon-Kunden verschicken wollen, sondern an euch, die Coolen :)
Hier die harten Fakten:

- 13 exklusive Bilder, alle von Wild at Heart Photography geshootet
- DIN-A3 Hochformat (29.7cm x 42cm)
- Glanzdruck auf 250g Papier
- Und Achtung: Es gibt nackte Brüste zu sehen

 

By admin | 26. Aug 2011 | Posted in Text | Tags: , , , , , , , , , , , , | Comments (0)

Bambiland

Aber Eier nur von…

Meist kann ich ja Zwangsgruppen umgehen. Gott sei Dank. Ich habe schulklassen gehasst. ich hasse es an geburtstagen oder änlichen festivitäten an einen tisch gesetzt zu werden, ohne mir die leute vorher aussuchen zu können. anyhoo. manchmal kann man das nicht umgehen. wie zum beispiel im zug, wenn nur noch der vierer frei ist und das ding dann auf offener flur stehen bleibt, weil es eine signalstörung gibt. dann hat man da mit pech 2 geschwätzige studentinnen sitzen, die sich mit einem unterhalten wollen. man selbst mag nur schlafen. Aber dann hätte ich das hier verpasst:

‘ja, ich esse ja nur eier von freilaufenden hühnern. weil, ich habe mal gesehen, wie die so gehalten werden. die tun mir so leid.’ (Mädchen 1)
‘ja, da achte ich auch drauf.’  (Mädchen 2)
‘esst ihr fleisch?’ (ich)
‘ja.’ (m1 + m2)
abschätziger blick und ‘mmhm’ (ich)
‘ja, aber ich esse halt voll gerne fleisch!’ leicht gereizt (m1)
‘man kann ja auch fleisch nur so vom oeko bauern kaufen. wenn ich so hackfleisch bei rewe sehe, das ist ja nichts.’ (m2)
‘und wie oft kaufst du das fleisch so beim metzger deines vertrauens? und wieso ist es ok ein hühnchen zu essen, das auch nicht so wirklich in nem 5 sterne stall lebt, bevors für dich zu KFC wandert, aber die eier nicht?’ (ich)
‘ isst du kein fleisch?’ (m1 + m2)
‘noe’ (ich)
‘du musst mir nichts über die haltung erzählen, ich hab mich da mit beschäftigt!’ der ton wird lauter und schärfer (m1)

ich habe dann meine kopfhoerer aufgesetzt und noch ein wenig mental den kopf geschüttelt. ich habe nichts gegen fleischesser. soll mir recht sein. ich selbst sage auch nie: ich bin vegetarierin. ich sage immer: ich esse kein fleisch. mir gefällt das image nicht, das mit dem begriff einhergeht. aber wenn ich mir so nen bockmist anhören muss, bekomme ich das große kotzen.

 

By Bambi Lovedoll | 19. Aug 2011 | Posted in Text | Tags: , , , , | Comments (0)

Bambiland

Flyer

So und hier ist das Ergebnis von Sonntag:

By Bambi Lovedoll | 27. Jul 2011 | Posted in Text | Tags: , , | Comments (0)

Bambiland

Flyershooting

Das Wetter heute war ja so ‘gut’, da dachten wir, dass es eine gute Idee sei etwas Outdoor für Flyer zu shooten:

By Bambi Lovedoll | 24. Jul 2011 | Posted in Text | Tags: , , | Comments (0)

Bambiland

Facebook 03

150 likes!

By Bambi Lovedoll | 15. Jul 2011 | Posted in Text | Comment (1)

Bambiland

Abibids

Eine meiner seltenen Auktionen hat gerade begonnen: Ich trenne mich von einer meiner liebsten Sturmpfhosen von Wolford und versteigere sie bei abibids – schaut sie euch an.

By Bambi Lovedoll | 10. Jul 2011 | Posted in Text | Tags: , , , , , | Comments (0)

Bambiland

Die Tugenden von heute

Ich hatte ja vor Jahren bereits einen kurzen Beitrag über den Verfall der Sitten auf meinem alten Profil bei myspace veröffentlicht, der dann auch direkt mit Nachrichten im Sinne von:

„Was willst Du eigentlich du ekelhafte Schlampe, Du zeigst doch deine Fotze!“

quittiert wurde. Soviel zu den guten Sitten der Menschen, die ihre FOTZE nicht in der Öffentlichkeit zeigen. Ich glaube, ich kann mich freisprechen von jeglichem Verdacht irgendwem mal eine ähnlich lautende Nachricht geschickt zu haben. Vielleicht geschrieben, aber niemals abgeschickt!

Aber über solch nebensächliche Unverschämtheiten möchte ich mich heute gar nicht echauffieren.

Nein, heute geht es um den allgemeinen Verlust des Respekts, der sich durch alle Alters- und Sozialschichten zieht. Und nein, ich rede hier nicht von „Ey, mal Respekt Alter!“

Die ganz einfachen täglichen Dinge scheinen immer weniger zu funktionieren. Dinge wie: Auf der Rolltreppe entweder sowieso rechts stehen, oder wenn man dann jemand von links gerne vorbei würde, demjenigen auch Platz zu machen. S-Bahnen kommen nicht immer pünktlich, deswegen muss man manchmal so ne Rolltreppe hochhechten, damit man seinen Zug noch bekommt. Über die Tugend der Pünktlichkeit würde ich übrigens gerne mal mit Herrn Grube diskutieren. Aber die Schwierigkeit beginnt ja in der Regel nicht erst an der Rolltreppe, sondern bereits an der Bahnstation. Ich fordere den Kopf des Handyentwicklers, das auch als billige „Beatbox“ herhalten kann. Seitdem vergeht kein Tag mehr, an dem ich nicht von testosterongeschwängerten Jugendlichen mit dem „Arschficksong“ oder ähnlichen Liedern in den S und U-Bahn Stationen und Zügen unterhalten werde. Was soll das? Wir befinden uns dort in einem öffentlichen Raum, der Menschen zu einer Zweckgemeinschaft zusammenführt, bis jeder dort ist, wo er/sie hin möchte. Aber ich fahr doch nicht mit der Bahn um zu hören, wie Sido mir erzählen mag, dass er der Arschfickmann ist. Den habe ich selbst zu Hause sitzen. Von dem will ich in der Bahn nichts mehr hören.

Während der Fahrt werde ich noch kontrolliert. Kontrollöre sind ja auch unglaublich nette und freundliche Menschen. „Prüfdienst. Fahrscheine (bitte)“ ist der Standartsatz der in einem Ton raus gezischt wird für den ich früher als Kind wahrscheinlich Ärger bekommen hätte. Hat man seinen Fahrschein noch nicht rechtzeitig aus der Geldbörse gefummelt wird der Ton noch besser und gerne stellt man sich so nah vor einen, dass man den Atem des anderen riechen kann. Was soll das denn? Magst Du mich jetzt verprügeln, weil ich 20 Sekunden länger benötige als der Rest?

Ok, ich bin also endlich dort, wo ich hin will. Die Tür der S-Bahn öffnet sich, ich steige aus. Aber natürlich erst, nachdem die Wartenden eingestiegen sind. Ist klar. Was will ich auch als erstes raus?

Rolltreppe hoch. In den Zug. Ruhezone im ICE. Kann man vorher bei der Sitzplatzreservierung mit angeben. Ruhezone oder Handyzone. Mittlerweile befürchte ich, dass man sich die Ruhezone aussucht, damit man den Geschäftspartner am anderen Ende des Handys richtig versteht, da in der Handyzone zu viele Menschen durcheinander sprechen.

Weist man dann darauf hin, dass sich der Handybenutzer doch bitte in einem anderen Wagon unterhalten soll ist man auf einmal selbst das „Arschloooooooooch!“.

Nun könnte man natürlich sagen: Ey Bambi, halt mal den Ball flach. Lass dich von so nem Quatsch mal nicht ärgern. Ist doch gar nicht so dolle schlimm.

Aber ich sage: DOCH. Es ist so schlimm. Und zwar aus ganz einfachen Gründen. Diese Beispiele hier sind nur ein Bruchteil an Beispielen für den Umgang miteinander. Und ich habe die Schnauze gründlich voll davon mich ständig mit solchen Respektlosigkeiten auseinandersetzen zu müssen. Also ihr jungen Eltern – macht es besser als offensichtlich so viele vor euch.

By admin | 26. Jun 2011 | Posted in Text | Tags: , , , , , , | Comments (2)

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