Just another shameless self-promotion

Monthly Archives: February 2008

Kotzende Schneckenpiercings von Minderjährigen

Mit diesem Blog werde ich einem von mir selbst festgelegten Vorsatz untreu. Aber ich kann nicht anders.
Was sich die letzten 2 Tage bei mir im Laden abgespielt hat ist zu verstoerend, ich muss es mittels einer Schreibtherapie verarbeiten.
Als ich frueher noch in Frankfurt arbeitete war es an der Tagesordnung, dass Crackjunkies in den Laden kamen und einem unter Umständen ihre Oma verkaufen wollten, so sehr stand ihnen der Schweiss im Gesicht.
Hehler, Dealer und Stealer gaben sich die Klinke in die Hand und hatten crazy Ideen, zum Beispiel, dass einer von uns daran interessiert sei, das vor 5 Minuten bei Kaufhof (3 Eingänge von unserem Laden entfernt) geklaute Besteckset
zu kaufen. Auch die Kunden waren teilweise nicht zimperlich - ich erinnere mich noch gut an einen Herren, der in seiner Freizeit gerne Röcke trug (kurz und aus Lack) und seine etwa gleichaltrige Freundin von damals knapp 60 zu uns in den Laden brachte, um ihr mal “die Punze zu zuhängen”. Auf seinen Wunsch hin stach ich der Lady damals 3 Piercings auf einmal in die “Punze”. So weit so gut, Grossstadt und so, ich war noch jung und fand das durchaus “normal”.
Aber mit der Zeit wird man älter und wechselt den Arbeitsplatz in ein beschaulicheres Städtchen um dort vorwiegend mit Kunden zu arbeiten die einer geregelten Arbeit nachgehen.
Freitag also kam ein Mädchen mit Mutter in den Laden um sich piercen zu lassen. Ein Intimpiercing und Mama war dabei, weil das Mädchen noch keine 18 war…das Piercing gabs als Gutschein zu Weihnachten von den Eltern.
Ich stehe also im Behandlungsraum vor den gespreizten Schenkeln einer Minderjährigen, während Mama daneben steht, aber vermeidet auf die Vulva ihrer Tochter zu schauen, während diese wiederrum erzählt, dass Mama an sich auch so ein Piercing möchte, sich aber nicht traut, und sie doch mal schauen soll, was ich hier grade so mache, weil das ist ja alles gar nicht schlimm!
Ok, ich also mit dem Gesicht 15 cm von der Tochter-Vulva entfernt und denke mir während ich ihre Schamlippen etwas genauer betrachte, wenn sie etwas jünger wäre und das hier sexueller Natur würde ich mich strafbar machen…
Wie auch immer, ich setze das Piercing also so, dass sie bei richtiger Handhabe noch etwas Lustgewinn hat, denn “zum Spass mach ich das hier ja nicht, da soll nacher schon was passieren!”.
Nachdem wir fertig waren und die Mama doch mal schnell draufgeschaut hat und die Tochter eindrucksvoll gezeigt hat, dass man nach dem Stechen WIRKLICH tanzen kann, weils kaum weh tut macht Mama einen Termin für den folgenden Tag. Selbes Piercing. Ausserdem kommt die Tochter etwas später nochmal wieder um den Gutschein den sie vergessen hatte mitzunehmen
vorbeizubringen, gefahren von ihrem Vater…
Es ist Samstag, ein wütender Mob stand schon im Laden bevor ich überhaupt da war und wollte noch Termine, dabei hatte ich doch gar keine mehr zu vergeben…aber man kann ja auch schneller arbeiten und so schiebt man eben hier und da rum…dann kommt Mama, die man in dem Tumult fast schon vergessen hatte, Tochter und Freundin von der Tochter kommen nacher
noch, die Freundin mag nun auch eins nachdem sie’s gesehen hat.
Mama sitzt also hinten und hat sich auch brav rasiert, was sie sonst nie macht (!). Nur leider gibt ihre Klitorisvorhaut nicht soviel her wie die ihrer Tochter. Wir können ihr nicht das gleiche Piercing verpassen…Mama trägts mit Fassung…
Also Hose runter von der Freundin…kein Problem, da ist alles machbar. Bereits im Vorfeld werde ich informiert, dass sie heute noch nichts gegessen hat und es sowieso “mit dem Kreislauf hat” - wunderbare Vorraussetzungen.
Aber schwupps, das Piercing ist gemacht, wir sind an sich fertig, da kommt der Kreislaufkasperl, nachdem sie wieder ganz bei sich ist gehe ich nach nebenan und hole ihr was zu trinken aus dem Kühlschrank, als ich nur noch hoere “MÜLLEIMEEEEEEEEEEER!”
Zack, Mülleimer in die Hand und ich komme gar nicht mehr dazu ihn abzustellen oder dem Mädel in die Häne zu geben, sie kotzt in den Eimer noch während ich ihn in der Hand halte. Bingo!
Mutti bekommts mit - ist aber danach so abgebrüht, dass sie zu mir nach hinten kommt während die beiden Mädchen im Warteraum sitzen und sagt “Können wir nicht IRGENDWAS da rein machen?” Und meint ihre “Schnecke”.
Nun gut, irgendwas geht natürlich immer…also hinsetzen, Hose runter, anzeichnen und machen. Fertig.
Zusammenfassung:
Freitag bekommt die Minderjährige Tochter im Beisein der Mama ein Intimpiercing, das sie zu Weihnachten von ihr und dem
Papa geschenkt bekommen hat.
Samstag lässt sich ihre Freundin das gleiche Piercing verpassen, wird ohnmächtig, kotzt danach noch im liegen in einen von mir gehaltenen Mülleimer und Mama findet das anscheinend so gut, dass sie danach doch auch noch IRGENDWAS an der SCHNECKE haben will.
Das wird nur noch getoppt von der Homepage der Deutschen Bahn, die mir erzählen will, mein Zug würde um 18:57 fahren…
Schade, dass er in Wirklichkit schon um 18:52 fährt und ich eine Stunde am Bahnhof warten darf bis der nächste Zug kommt.
Ihr Wichser!

Nennt mich konservativ, aber irgendwie hat sich das alles komisch angefühlt.

Die Schweiz

Die Schweiz ist schon anders…nicht nur, dass man in der Schweiz das Licht nicht ein”schaltet”, sondern ein”drückt” - nein, auch die Fahrtkartenautomaten ticken anders als in good old germany. Man kann bei den meisten Automaten lediglich mit Kleingeld zahlen. Ich stand also doof da als ich Samstag frueh um viertel vor zehn (ja morgens! ja ich hatte vorher geschlafen!) ein Ticket fuer 2,40 Chf ziehen wollte, aber nur 2,10 klein hatte. Gott sei Dank kam da der Bus, bei dem netten Busfahrer kann ich bestimmt ein Ticket kaufen, dachte ich. Ich schwang mich also samt Laptoptasche, Handtasche, Trolley (voll mit 11 Paar Schuhen) und Reisetasche (voll mit anderem Zeugs) in den Bus um dann vom Busfahrer zu hören, dass er mir kein Ticket verkaufen kann. Ja wieso auch? Das wäre ja nur bequem und logisch. Also wieder raus aus dem Bus…in den nächsten Kioskladen und ein abgepacktes Käsebrötchen gekauft. 5 Chf. Wenigstens hatte ich mein Kleingeld…
Liebe Schweizer, ich gebe es ehrlich zu…gäbe es nicht den talentierten jungen Will.I.Am in eurem kleinen Land, das nichtmal eine eigene Sprache besitzt…ich wuerde euch nicht besuchen. Alleine der Gestank vom Schweiss dieser ganzen “Halbtags” Skifahrer (O-ton Frau im Zug, falls ich sie richtig verstanden habe) und Snowboardern von Bern nach Basel wäre zuviel für mich. Ohne Schuhe luemmeln die sich auf den Sitzen rum die man reserviert hat und werden dann noch unverschämt. Die Schweine.
Aber genug des moserns - es hat sich natuerlich auch gelohnt in dieses merkwuerdige Nachbarland zu duesen - ihr werdet mir zustimmen wenn ihr hier demnächst seht was wir veranstaltet haben.

Heute gibts noch ein Set von der bezaubernden Beccy und mir - holt euch Salzbrezeln und ein Glässchen Sekt zum anschauen ;)
Nachdem ich am Freitag endlich gelernt habe, wie ich den Macro Modus bei meiner eigenen kleinen Digicam einsetze habe ich doch wirklich ein passables Do-it-yourself Set fuer Gods Girls hinbekommen und werde euch in Zukunft des oefteren mit einem solchen beglücken - oder verschrecken.

Gute Nacht - Bambi ist extrem muede nach 3 Tagen Dauershooten sehe ich noch immer den Blitz wenn ich die Augen schliesse.